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Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs kam es 1944 auf der Konferenz von Bretton-Woods zu einer Neuauflage des Goldstandardsystems, die sich, den geänderten Wirtschaftsbedingungen entsprechend, an der globalen Vormachtstellung der US-Wirtschaft orientierte. Das Bretton-Woods-System basierte auf der Idee, die Währungen aller teilnehmenden Länder in einem festen Wechselkurs zum US-Dollar zu definieren, der seinerseits tatsächlich als „Gold-Dollar“ mit realem Gold hinterlegt wurde. Auf internationaler Ebene wurde der Wert einer Feinunze Gold mit 35 US-Dollar festgeschrieben, wodurch nicht nur der Goldpreis fixiert, sondern der Ankerpunkt des globalen Währungssystems gelegt wurde.
Die Veränderung politischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen führte dazu, dass die USA in den 1960er Jahren nur noch eingeschränkte Garantien für die Umtauschbarkeit von US-Dollar in reales Gold geben konnten. Schließlich verschärfte sich das Problem so weit, dass die Golddeckung des US-Dollars beendet werden musste, da die Goldreserven der USA bei Weitem keine Deckung mehr für die im Umlauf befindlichen Dollarmengen darstellten. Das Bretton-Woods-System wurde im Jahr 1973 offiziell aufgegeben, wodurch Goldankauf-preis und US-Dollar nicht mehr direkt verbunden waren und das Edelmetall zukünftig freien Weltmarktgesetzen unterlag.
Im Gefolge der Aufgabe des Goldstandards verkauften viele Zentralbanken große Anteile der staatlichen Goldreserven. In jüngerer Zeit scheint sich hier jedoch eine Änderung anzubahnen.
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Seit Menschen Metalle fördern und verarbeiten, kommt Gold eine wesentliche Rolle als Zahlungsmittel oder als Grundlage von Währungen zu. Erst zu Beginn der 1970er Jahre wurde das Edelmetall durch die Aufgabe des sogenannten Goldstandards zu einem Anlageobjekt ohne Einfluss auf Währungen. Die Aachener Goldexperten des Edelmetallhandels Frings berichten über die geschichtlichen Grundlagen und die mögliche Zukunft von Gold als Währungsstabilisator.
In früheren Jahrhunderten behielten Währungen bestenfalls innerhalb einer Nation ihre Zahlungskraft. Im Austausch mit ausländischen Zahlungsmitteln bestimmte hingegen der Edelmetallanteil von Münzen oder Barren ihren Tauschwert. Durch die Ausdehnung internationaler Handelsbeziehungen und das goldbasierte Währungssystem des weltweit dominanten britischen Empires waren die bedeutenden Handelsmächte um das Jahr 1870 herum gezwungen, den Wert ihrer nationalen Währungen über reale Goldmengen zu bestimmen. Eine Mark des deutschen Kaiserreiches beruhte beispielsweise auf genau 0,36 Gramm Feingold, während einem US-Dollar 16,72 Gramm Feingold zugrunde lagen.
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Auch im Jahr 2010 präsentiert das innovative Deutsche Literaturfernsehen Lesungen neuer Autoren auf der Frankfurter Buchmesse. Diesen wird mit einem Fernsehauftritt, der im Internet weltweit ausgestrahlt wird, eine Chance auf dem hart umkämpften Literaturmarkt geboten. Durch die Verbindung von gedruckten Büchern und Internetfernsehen entsteht eine Kombination aus traditionellen und modernen Medien, durch die einem breiten Publikum Literatur zugänglich gemacht wird.
Hierbei bietet sich dem Zuschauer das ganze Spektrum der modernen Literatur. So stellt Kevin Strullkötter einen Gedichtband voller Sozialkritik vor, der die Menschheit mahnt, behutsamer mit dem Gut des Lebens umzugehen und Dr. Otto Ludwig Ortner präsentiert seine eigene Aufbereitung des Buchs der Bücher, die seine eigene Art, Gott zu loben, darstellt. Read the rest of this entry »
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Das durch die Abteilung des französischen Kulturministeriums für Museen (Direction des Musées en France) zugelassene Atelier Sébastien David restauriert seit 22 Jahren die Vergoldungen von Originalwerken aus dem 16. bis 20. Jahrhundert. Darunter fallen Holztäfelungen, Rahmen, Konsolen, Mobiliar und Spiegel für renommierte französische Museen, Denkmäler oder staatliche Einrichtungen. Neben dem Louvre zählen auch das Schloss von Versailles und das französische Außenministerium zu den Kunden.
Im Laufe der Jahre hat das Unternehmen sehr spezifische Kenntnisse in der Herstellung und Nachahmung von verzierten und vergoldeten Holztäfelungen und großformatigen Rahmen erlangt. Erst kürzlich wurde Sébastien David vom ‚Musée de Troyes‘ beauftragt, einen Rahmen im italienischen Stil des 16. Jahrhunderts, einschließlich Klimavitrine, für ein Gemälde von Giorgio Vasari herzustellen. Neben Rahmungen für Maler wie Restout oder Cabanel fertigte das Vergoldungsatelier auch einen Rahmen im nordischen Stil in geschwärztem Holz (Birnbaum, Nussbaum) für ein Gemälde von Brueghel de Velours. Zahlreiche Rahmen restaurierte Sébastien David für die Abteilung der grafischen Künste des Louvre. Auch ein Bett im Rokoko-Stil (Ludwig XV.) für das Kunstgewerbemuseum von Montpellier fand sein ursprüngliches Aussehen wieder.
Quelle openpr.de