Goldwährungen: Tradition und Ausblick -2

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs kam es 1944 auf der Konferenz von Bretton-Woods zu einer Neuauflage des Goldstandardsystems, die sich, den geänderten Wirtschaftsbedingungen entsprechend, an der globalen Vormachtstellung der US-Wirtschaft orientierte. Das Bretton-Woods-System basierte auf der Idee, die Währungen aller teilnehmenden Länder in einem festen Wechselkurs zum US-Dollar zu definieren, der seinerseits tatsächlich als „Gold-Dollar“ mit realem Gold hinterlegt wurde. Auf internationaler Ebene wurde der Wert einer Feinunze Gold mit 35 US-Dollar festgeschrieben, wodurch nicht nur der Goldpreis fixiert, sondern der Ankerpunkt des globalen Währungssystems gelegt wurde.
Die Veränderung politischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen führte dazu, dass die USA in den 1960er Jahren nur noch eingeschränkte Garantien für die Umtauschbarkeit von US-Dollar in reales Gold geben konnten. Schließlich verschärfte sich das Problem so weit, dass die Golddeckung des US-Dollars beendet werden musste, da die Goldreserven der USA bei Weitem keine Deckung mehr für die im Umlauf befindlichen Dollarmengen darstellten. Das Bretton-Woods-System wurde im Jahr 1973 offiziell aufgegeben, wodurch Goldankauf-preis und US-Dollar nicht mehr direkt verbunden waren und das Edelmetall zukünftig freien Weltmarktgesetzen unterlag.
Im Gefolge der Aufgabe des Goldstandards verkauften viele Zentralbanken große Anteile der staatlichen Goldreserven. In jüngerer Zeit scheint sich hier jedoch eine Änderung anzubahnen.

Unter anderem China, die zweitgrößte globale Wirtschaftskraft, arbeitet seit einigen Jahren daran, ihre Goldreserven aufzubauen. Dies könnte darauf hindeuten, dass Gold zukünftig wieder verstärkt in die Stabilisierung von Währungen einfließt. In diesem Zusammenhang sind Äußerungen des Weltbankchefs Robert Zoellick interessant, der im November vergangenen Jahres offen darüber spekulierte, das Edelmetall an der globalen Währungsbewertung teilhaben zu lassen.

Unabhängig von der Wiedereinführung goldgedeckter Währungen ist die Funktion von Gold als krisensichere Anlage ungebrochen. Durch den derzeit hohen Goldkurs bieten sich daher gute Perspektiven, mit der Veräußerung seines Edelmetalls gute Gewinne zu realisieren.
Hierbei unterstützt der Aachener Edelmetallhandel Frings seine Kunden mit maximaler Transparenz, seriöser Beratung und erfahrener Fachkompetenz.

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